Jeder Ort hat seine Persönlichkeiten. Menschen, die entweder viel für den Ort getan haben, oder die Geschicke des Ortes gelenkt haben, kauzige „Originale“ oder einfach nur angenehme Zeitgenossen, die einem in Erinnerung bleiben.


Einer von denen, der mir persönlich aus meiner Jugend in Erinnerung geblieben ist, ist der „Berjer Peter“. Er wohnte in einem kleinen Haus „Am Berg“ bei seiner Schwester und war ein einfacher Mann, heute würde man sagen „etwas zurück geblieben“ und er würde vermutlich in ein Heim kommen. Also keine „Persönlichkeit“ in dem Sinne, aber er war ein liebenswerter Zeitgenosse, der seine Blumen über alles mochte, der zu Weihnachten in seiner schlichten Kammer eine große Weihnachtsgrippe aufbaute und immer fröhlich und zufrieden im Ort unterwegs war. Er verrichtete einfache Handlangertätigkeiten wie „Hühner zählen“ und war, als Dank dafür, mit einer Zigarre zufrieden. Am Fuße des Aufgangs zu den Häuser „Am Berg“ hat er sich liebevoll um die Blumen am dortigen Brunnen gekümmert und bald war es nur noch das „Petersbrünnche“ Der Brunnen ist heute noch dort zu finden, leider findet man den Peter dort schon lange nicht mehr....


Hier also Fotos von „Erfenbacher Zeitgenossen“, die mir zur Verfügung standen. Weitere sind auch noch auf den anderen Seiten in deren Zusammenhang zu finden.

Fangen wir mit den Bürgermeistern bis zum Jahre 1968 an...

Elisabeth Kirch, geboren in Erfenbach, die von 1884-1966 gelebt hatte, Autorin und Sammlerin von Sagen und Märchen der Pfalz und der Saar. Heute ist nach ihr eine Straße in Erfenbach benannt

Der Feld- und Waldhüter Rolf Spiekermann mit Frauen bei Aufforstarbeiten um 1954

Der Förster Lorenz Henn um 1898

Polizeioberwachtmeister Friedrich Fuchs, Polizist, Gemeindediener und Wassermeister  von 1902-1931, auf einem Foto von1914 mit seinem Sohn Walter

Johann Bock, der kurz vor seinem 100. Geburtstag verstarb und bis in hohe Alter immer noch jeden Tag auf seiner Mundharmonika spielte

Josef Schlang, der letzte Erfenbacher Gemeindehirte, tätig bis ca. 1933/34. Er wohnte in der „Schlangenburg“, die hoch über der unteren Jahnstraße thront und heute noch am selben Standort, liebevoll renoviert und erweitert, zu finden ist.

...und dem langjährigen Bürgermeister Werner Hach

1955 Neupriester Pater Peter Steinbrecher wird von seinem Elternhaus in der Jahnstraße zur katholischen Kirche geleitet

...meine Urgroßmutter Susanne an ihrem 90. Geburtstag, rechts vorne ihr jüngster Ur-Enkel, der Verfasser dieser Seiten ;-)

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Um 1930, goldene Konfirmation, links oben Pfarrer Linn, davor mein Ur-Opa Otto Ebling

De „Berjer Peter“

Erinnerungsfoto an die Militärzeit von Heinrich Albert 1900-1902, dem Großvater von Günter Albert.

Danke für die zur Verfügungstellung des Fotos durch Familie Albert